{"id":2883,"date":"2012-03-06T00:56:30","date_gmt":"2012-03-06T00:56:30","guid":{"rendered":"http:\/\/africa-and-science.com\/?p=2883"},"modified":"2012-03-14T16:11:46","modified_gmt":"2012-03-14T16:11:46","slug":"senegal-von-%e2%80%9esopi-zu-%e2%80%9ey-en-a-marre-die-ruckkehr-in-der-dunkelheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/africa-and-science.com\/?p=2883","title":{"rendered":"Senegal: Von \u201eSopi\u201c zu \u201eY en a marre\u201c. Die R\u00fcckkehr in der Dunkelheit?"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\"><a href=\"https:\/\/africa-and-science.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Photo-Maitre-Abdoulaye-Wade.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2885\" title=\"Photo- Maitre Abdoulaye Wade\" src=\"https:\/\/africa-and-science.com\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/Photo-Maitre-Abdoulaye-Wade.png\" alt=\"\" width=\"249\" height=\"182\" \/><\/a>Das Ende der 1990er Jahre im Senegal wurde von dem politischen Slogan \u201eSOPI\u201c, der Wechsel bedeutet, gekennzeichnet. Das von senegalesischen Jugendlichen getragene Motto war \u00fcber die Grenzen des Senegal vernehmbar, vor allem in Westafrika. Abdoulaye Wade, der \u00fcber 20 Jahre Oppositionsf\u00fchrer war, stellte die Hoffnung eines Landes dar und war vor allem der Kandidat der Jugend. Sie stellt \u00fcber die H\u00e4lfte der senegalesischen Bev\u00f6lkerung und wurde am st\u00e4rksten von den durch IWF und Weltbank erzwungenen Strukturanpassunsprogramme (SAP) betroffen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durch die SAP hat der Staat seine sozialen Leistungen reduziert, wovon keine Bev\u00f6lkerungsgruppe ausgenommen wurde. Die Jugend war das erste Opfer. Ihr blieben Hoffnungslosigkeit und ein Mangel an Perspektiven und dies motivierte einen neuen Trend der Auswanderung, zumeist per Schiff \u00fcber den Atlantik. Abdoulaye Wade stellte sich stets als Sprachrohr der Jugend dar. Die Jugend demonstrierte gegen seine wiederholten Gefangennahmen und verlangte seine Freiheit. So entwickelte sich eine politische Liebesgeschichte zwischen ihm und den Jugendlichen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2000 begann eine neue \u00c4ra in der politischen Landschaft des Senegal. Es gab den politischen Wechsel, die &lsquo;Alternance&rsquo;. Der Kandidat Wade gewann durch eine Koalition von \u00fcber 40 Parteien unterschiedlicher Ideologien (Demokraten, Sozialisten, Marxisten, islamische Orientierung usw.) in der zweite Runde. Das Motto dieser Wahlen war \u201eder Wechsel\u201c. Die Analysten meinten, vielmehr habe der Kandidat der Sozialisten Abdou Diouf verloren als der Wahlsieger Wade gewonnen. Vierzig Jahren hatte die Sozialistische Partei regiert und stand nun vor dem Zusammenbruch, denn zwei ihrer wichtigsten Pers\u00f6nlichkeiten (Moustapha Niasse und Djibo Ka) waren ausgetreten. Beide gr\u00fcndeten sp\u00e4ter ihre eigenen Parteien und kandidierten bei Pr\u00e4sidentschaftswahlen. Faktor des Wechsel war auch, dass erstmals\u00a0 in gro\u00dfem Ausma\u00df den Wahlempfehlungen der geistlichen F\u00fchrer der wichtigen islamischen Bruderschaften kein Folge geleistet wurde Die religi\u00f6sen F\u00fchrer haben einen gro\u00dfen Einfluss auf ihre Anh\u00e4nger und wirken oft auf ihre Wahlentscheidungen ein. . Die Zivilgesellschaft war besser organisiert und die Medien, vor allem die neuen privaten Radiosender, \u00a0spielten eine entscheidende Rolle, in dem sie die Transparenz der Wahlen sicher stellte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein grosser Moment in der Geschichte des Senegal aber auch ein historisches Rendez-vous zwischen Wade und den Jugendlichen. Letztere setzten hohe Erwartungen in das neue Regime.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bev\u00f6lkerung des Senegal liegt heute bei 12 Millionen Einwohnern und \u00fcber die H\u00e4lfte ist jung. Dies sind Sch\u00fcler, Studenten, Diplomierten, Arbeitslosen, H\u00e4ndler, Fischer, Bauern etc. Die Jugendlichen, das sind auch die \u00fcber 1000 RAP-Musik-Gruppen. deren Diskurs kritisch gegen\u00fcber der sozialen, religi\u00f6sen und politischen Realit\u00e4t des Landes ist. Sie wollten von nun an sich bei dem Wiederaufbau des Landes beteiligen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Jeder Einzelne dieser Jugend wollte zu einem neuen Senegal beitragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zehn Jahre des Regime von Pr\u00e4sident Wade \u00a0sind nun vergangen und waren aus der Perspektive der Jugend allerdings eine Entt\u00e4uschung. Sie werden aus dem Prozess der Aufteilung der \u00f6konomischen Ressourcen des Landes ausgeschlossen und profitieren kaum von den erkennbaren Ver\u00e4nderungen des Landes. Statt in Arbeitspl\u00e4tze und wirtschaftliche Perspektive f\u00fcr die Jugend, die \u00fcber 60% der senegalesischen Bev\u00f6lkerung darstellt, zu investieren, zieht der 85 j\u00e4hrigen Wade die andere stolze Bilanz. Er habe eine neue Bourgeoisie geschaffen. Genau hingesehen ist dies eine sehr d\u00fcnne und fragile Schicht, abh\u00e4ngig vor allem vom Handel (mehr vom Import als vom Export) als von produktiven Investitionen.\u00a0 Von nun an steht die Scheidung zwischen den beiden fest. Aus dem ber\u00fchmten Slogan von <strong>\u201eSopi<\/strong>\u201c (\u201aWende\u2018) ist \u201e<strong>Y\u2018EN A MARRE<\/strong>\u201c (Uns stinkt&rsquo;s) als Kampfruf der Jugendbewegung geworden. Die Jugendliche wollen nicht als Zuschauer vor den politischen und sozialen Ver\u00e4nderungen stehen sondern unmittelbar Akteur in den wichtigsten politischen Entscheidungen des Landes werden. Ihr Diskurs gegen die Regierung, getragen von den wortf\u00fchrenden und wortgewandten Stars der Rap-Szene, wurde immer deutlicher und aggressiver.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eY&rsquo;en a marre\u201c hatte am 19. M\u00e4rz einen ersten \u00f6ffentlichen Auftritt bei Gegendemonstrationen zum Jahrestag der \u201eAlternance\u201c. Bei den Demonstrationen des 23 Juni 2011 bewiesen die Jugendliche ihre Entschlossenheit, auf die Provokationen der Regierung zu reagieren. Pr\u00e4sident Wade hatte dem Parlament ein Gesetz f\u00fcr eine Verfassungs\u00e4nderung vorgelegt. Der Pr\u00e4sident und sein Vizepr\u00e4sident sollten in einem Wahlakt gemeinsam gew\u00e4hlt werden. Eine zweiter Wahlgang sollte nur stattfinden, wenn zwei Kandidaten<a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Moses\/Desktop\/desktop%20HP%2009%20Juil%202011\/Africa%20and%20Science%20Project1\/sopi-yenamarre1%20(2)-%20Dr%20Thiam.doc#_ftn1\">[1]<\/a> mindestens 25% der Stimmen erreichen. Erreicht nur ein Kandidat 25%, sollte er gew\u00e4hlt sein. Die Gesellschaft reagierte sofort deutlich durch eine in der Geschichte Senegals fast einmalige Welle von Demonstration \u00fcberall im Land, angef\u00fchrt von den Jugendlichen. Seitdem ist die \u201eY\u2018EN A MARRE\u201c Bewegung aktiv in der aktuellen politischen Debatte \u00fcber die Kandidatur von Pr\u00e4sident Wade, der sein drittes Mandat anstrebt obwohl die Verfassung eine Beschr\u00e4nkung auf zwei Mandate vorsieht. Konkret wird dies der Verfassungsrat entscheiden m\u00fcssen. Die \u00d6ffentlichkeit stellt jedoch die Unabh\u00e4ngigkeit ihrer Mitglieder in Frage.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcnf Monaten vor den Wahlen stellt sich zudem die Frage der politischen Zukunft der Regierungspartei PDS. Die Partei steht vor einer Implosion denn Wade mit seinen 86 Jahren ist ihr einzige verbleibender Politiker von Format. Er hatte beliebte Politikerinnen und Politiker um sich geschart, als er 2000 als Kandidat einer breiten Parteienkoalition die Amtsgesch\u00e4fte aufnahm. Alle hat er mit einer zunehmend klientelistischen Politik vergrault. Sie stehen jetzt gegen ihn: Idrissa Seck, Macky Sall und Aminata Tall, um nur die bekanntesten zu nennen. Die Mehrheit seiner jetzigen Verb\u00fcndeten waren seine damaligen Gegner \u2013 jene die schon unter Pr\u00e4sident Abdou Diouf, dem von ihm bek\u00e4mpften Vorg\u00e4nger, sich an den Pfr\u00fcnden des Staates bereicherten. Seine Partei hat keinen Charakter, keine Perspektive. Er setzt alle Hoffnung auf das Projekt, seinen Sohn Karim zu seinem Nachfolger als Pr\u00e4sident zu machen. Ein Projekt, das die Bev\u00f6lkerung ablehnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Opposition formiert sich seit 2008, zun\u00e4chst um die \u201eAssises Nationales&rsquo;, eine Art landesweitem Prozess politischer Konsultation der Bev\u00f6lkerung. Das politische und wirtschaftliche Disaster der Regierung Wade forderte heraus zum Nachdenken \u00fcber Wege aus der Krise. Aus der Zivilgesellschaft, den politischen Parteien und der Diaspora wurde die Idee einer nationalen Konsultation mit einer offenen, inklusiven, partizipativen und transparenten Prozedur entwickelt. Die Reflexion sollten die gesamte Geschichte des Landes seit der Unabh\u00e4ngigkeit umfassen. Zun\u00e4chst wurde ein Exekutivkomitee geschaffen, dem schlie\u00dflich eine wissenschaftliches Komitee sowie drei Kommissionen (Kommunikation, Organisation und Finanzen) zur Seite gestellt wurden. Es gab 8 thematischen Arbeitsgruppen und B\u00fcrgerversammlungen in den 35 Departements sowie in der senegalesischen Diaspora (Frankreich, USA, Kanada). Es ging darum, eine Diagnose der verschiedenen Sektoren des Landes zu liefern, neue Orientierungen vorzustellen, und \u00fcber einen Wiederaufbau des Staates und seiner Institutionen, der Wirtschaft und \u00a0der Gesellschaft nachzudenken und schlie\u00dflich ein neues Gesellschaftsprojekt zu skizzieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">An der nationalen Konferenz der Assises nahmen \u00fcber 140 Gruppen der Zivilgesellschaft, politische Parteien und bekannte Pers\u00f6nlichkeiten teil um globale, effektive und konsensuelle Antworte auf multidimensionale Krise im Senegal zu finden. Entsprechende Konferenzen wurden in allen Regionen und in vielen D\u00e9partements des Landes durchgef\u00fchrt. Ein solch breit angelegter Beratungsprozess \u00fcber L\u00f6sungen zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen des Senegal ist ein Novum. Er wurde mit der \u201eCharta Guter Regierungsf\u00fchrung abgeschlossen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die am Prozess der Assises teilnehmenden Parteien haben zur Teilnahme an den Kommunalwahlen 2009 die Front\u00a0 \u201e<strong><em>Benno siggil Senegal<\/em><\/strong>\u201c geschaffen. Die Wahlen waren ein Erfolg. Die Koalition hat die Ergebnisse der Assises Nationales zu ihrem politischen Programm f\u00fcr die Wahlen 2012 zur Pr\u00e4sidentschaft und zum Parlament gemacht. Um dies umzusetzen, wollen sie in einem \u00dcbergangszeitraum von drei Jahren die folgenden Ziele verwirklichen:: die wirtschaftliche, politische und soziale Stabilisierung des Landes, die Wiederherstellung der Glaubw\u00fcrdigkeit der Institutionen, ein Modell der Regierungsf\u00fchrung mit verst\u00e4rkter partizipativer Demokratie unter Gew\u00e4hrleistung der individuellen und kollektiven Freiheiten (B\u00fcrger, Presse und Medien) starke Integration der Diaspora.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute muss das B\u00fcndnis eine Kernfrage l\u00f6sen: Wer wird der Pr\u00e4sidentschaftskandidat, der von der ganzen Koalition im Konsens getragen wird?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Organisationen der Zivilgesellschaft, die bislang Bennoo Siggil Senegal unterst\u00fctzt hatten, haben jetzt ihre eigene Koalition gegr\u00fcndet: <strong><em>benno alternative 2012<\/em><\/strong>. Je n\u00e4her der Wahltermin, desto mehr Kandidaten \u2013 und jetzt eine Kandidatin \u2013 werfen ihren Hut im Kampf um die Pr\u00e4sidentschaft in den Ring. Die Aufsplitterung der Opposition hei\u00dft aber, dass die Chancen, Wade zu schlagen, sich verringern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die lange Liste der unabh\u00e4ngigen Kandidaten ist ein Ergebnis einer politischen Kultur des Misstrauens, das in den Jahren der Alternance im Senegal angewachsen ist. In den Jahren, in denen Wade die urspr\u00fcngliche Parteienkoalition, die ihn ins Amt gehoben hatte, sukzessive aufk\u00fcndigte, in denen er ein klientelistisches Regime formte, haben Politiker die F\u00e4higkeit verloren, an Inhalten und Projekten orientierte Koalitionen zu bilden. Die Bev\u00f6lkerung hat ihnen schon lange das Vertrauen gek\u00fcndigt, allen, Politikern, Pseudoreligi\u00f6sen, Unabh\u00e4ngigen und der sogenannten Zivilgesellschaft. Die Jugend will eine richtige Antwort auf ihre Problemen und beginnt als \u00f6ffentlicher Akteur mit einer Massenmobilisierung gegen jede Form von Verfassungs\u00e4nderung, deshalb das Motto \u201e<strong>TOUCHE PAS A MA CONSTITUTION<\/strong>\u201c (Ber\u00fchrt nicht meine Verfassung) und eine Kampagne zum Einschreiben in die Wahllisten. Die Wahlen sind nah und deshalb konzentrieren sich die \u00f6ffentlich wahrgenommenen Themen um die Frage, wie fair sie sein werden. F\u00fcr den Alltag der Jugendlichen sind jedoch andere Themen wichtig: die der Arbeitslosigkeit in den Vorst\u00e4dten Dakars, die der Perspektivlosigkeit auf dem Land. Sie steht zwischen Armut und Arbeitslosigkeit. W\u00e4hrend immer noch einige ihr Leben auf der Reise \u00fcber den Atlantik riskieren, um ein besseres Leben zu finden, sagen die anderen: wir k\u00f6nnen unser Schicksal \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Heute gibt es unterschiedliche Initiativen zur Vorbereitung der Jugend auf ihre Stimmabgabe. Die \u201eY\u2018EN A MARRE\u201c Bewegung, die Organisation \u201eSYNERJ\u201c sowie die Webseite der Initiative \u201eVoix Des Jeunes\u201c (Stimme der Jugendlichen) unternehmen landesweite Kampagne um die Jugendliche zu sensibilisieren, sich in die Wahllisten einzutragen. Sie lancieren eine neue politische Debatte \u00fcber die Zukunft der Jugend im Senegal. Sie sind sichtbar in den politische Diskussionen des Landes und ihre Positionen werden wahrgenommen. Initiativen entstehen und die Jugend macht sich in den Oppositionsparteien bemerkbar. Die starke Beteiligung der Jugend am Weltsozialforum 2011 zeigt auch ihre Interesse an gesellschaftlichen Alternativen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2012 steht das n\u00e4chste Rendez-vous zwischen Wade und der Jugend bevor. Die aktuelle Wirtschaftskrise hat den Afrikanischen Kontinent nicht ausgespart und L\u00e4nder wie Senegal sind betroffen. Dazu kommen die Probleme der Stromversorgung, , die hohe Arbeitslosigkeit (41%) und vor allem die Straflosigkeit der Schuldigen der finanziellen Skandale. Heute lauten Slogans der Jugend z.B. \u201eMa carte , mon arme\u201c (Meine Wahlstimme, meine Waffe). Die Kampagne gegen der Kandidatschaft von Wade ist ihre erste\u00a0 Priorit\u00e4t und bereits ein F\u00fchrer der sozialistischen Jugend\u00a0 (Malick Noel Seck) ist zu zwei Jahren Haft verurteilt worden, weil er einen Drohbrief an den Verfassungsrat geschrieben hat, der bald entscheiden muss, ob die Kandidatur von Wade zugelassen wird. Es ist umstritten ob er nach einer Verfassungs\u00e4nderung von 2003 f\u00fcr eine dritte Amtszeit kandidieren darf..<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn nach den Wahlen \u2013 durch welche Regierung auch immer \u2013 die weiterf\u00fchrenden Themen der Jugend, vor allem die Arbeits- und Perspektivlosigkeit in den Vororten Dakars, nicht aufgegriffen werden, k\u00f6nnte die Jugend als politischer Akteur wieder auf die B\u00fchne treten und ihre Alltagsprobleme zum Thema machen.<\/p>\n<div>\n<hr align=\"left\" size=\"1\" width=\"33%\" \/>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a title=\"\" href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Moses\/Desktop\/desktop%20HP%2009%20Juil%202011\/Africa%20and%20Science%20Project1\/sopi-yenamarre1%20(2)-%20Dr%20Thiam.doc#_ftnref1\">[1]<\/a>\u00a0\u00a0\u00a0 Die m\u00e4nnliche Form wird ausschlie\u00dflich genutzt, da eine geschlechtsneutrale Form besch\u00f6nigend w\u00e4re. Unter den ca. Zwei Dutzend bislang erkl\u00e4rten Kandidaturen befindet sich lediglich eine Frau.<\/p>\n<address style=\"text-align: justify;\">Bild: Ma\u00eetre Abdoulaye Wade, Staatschef, Senegal.\u00a0<\/address>\n<address style=\"text-align: justify;\">Quelle: Wikipedia Online \u00a0Encyclopedia<\/address>\n<address style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/address>\n<address style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Author:<\/span><\/strong><\/address>\n<address style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\">Dr. Ibrahim THIAM<\/span><\/address>\n<address style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #0000ff;\">Dakar<\/span><\/address>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Ende der 1990er Jahre im Senegal wurde von dem politischen Slogan \u201eSOPI\u201c, der Wechsel bedeutet, gekennzeichnet. 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