{"id":1491,"date":"2011-12-13T00:51:54","date_gmt":"2011-12-13T00:51:54","guid":{"rendered":"http:\/\/africa-and-science.com\/?p=1491"},"modified":"2011-12-14T09:58:37","modified_gmt":"2011-12-14T09:58:37","slug":"candidate-mr-sinclear-richard-ndemewah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/africa-and-science.com\/?p=1491","title":{"rendered":"Candidate: Mr. Sinclear Richard NDEMEWAH"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">MASTERARBEIT<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Thema: <span style=\"color: #ff0000;\"><strong>\u201eOptimale indirekte Besteuerung in Entwicklungsl\u00e4ndern\u201c<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Fachbereich 5<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Lehrstuhl f\u00fcr Finanzwissenschaft<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Betreuer: <span style=\"color: #ff0000;\">Univ. Prof. Dr. Sebastian G. Kessing und MA. Econ. Benny Schneider<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"color: #0000ff;\">18.08.2010<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Universit\u00e4t Siegen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Deutschland<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Einf\u00fchrung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vor f\u00fcnf Jahrzehnten war die Praxis von indirekten Steuern noch erheblich auf den Gebrauch von Handelssteuern begrenzt. Die Diskussion \u00fcber die Mehrwertsteuern war au\u00dfer in Frankreich (in den 20er Jahren) und Japan (in den 40er Jahren) fast in keinem anderen Land der Welt zu finden. Die Handelssteuern waren die wichtigste Einnahmequelle unter den indirekten Steuern (1). Diese Situation \u00e4nderte sich jedoch in den60er und 70er Jahren und seitdem haben immer mehr L\u00e4nder die Mehrwertsteueradoptiert (2). Diese Innovation in der Welt von indirekten Steuern basierte auf der Idee, dass durch die einkommensneutrale Senkung von Handelssteuern, kombiniert mit der Erh\u00f6hung\/Ausweitung der MwSt., zus\u00e4tzliche Steuereinnahmen generiert werden k\u00f6nnten. Aus Wohlfahrtsicht sollten solche Reformen zur Steigerung der Wohlfahrt f\u00fchren. Diese Argumentation f\u00fcr die \u00dcberlegenheit von MwSt. im Vergleich zu den klassischen Handelssteuern begr\u00fcndet teilweise die Entwicklung von indirekten Steuern in den letzten Jahrzehnten. Sie ist das Ergebnis einer Reihe von Theorien, die die Steuerreformen in vielen L\u00e4ndern inspiriert haben, n\u00e4mlich Reformen von indirekten Steuern. In Rahmen dieser Reformen sind haupts\u00e4chlich Import \u2013 und Exportsteuern durch die MwSt. ersetztworden. Aus diesem Grund ist die Analyse von indirekten Steuern nicht von Reformen von indirekten Steuern zu trennen. Nach f\u00fcnfzig Jahren ist die Effizienz solcher Reformen in der Literatur weiter umstritten. W\u00e4hrend entwickelte L\u00e4nder dadurch ihre Steuereinnahmen erh\u00f6ht haben, scheinen Entwicklungsl\u00e4nder insgesamt betrachtet nicht substanziell davon profitiert zu haben. Die herrschende Meinung in der Literatur ist, dass Reformen von indirekten Steuern in Entwicklungsl\u00e4ndern ihre Ziele verfehlt haben (3). Sie h\u00e4tten sogar in manchen L\u00e4ndern zur Senkung der Wohlfahrt gef\u00fchrt (4). Diese Situation wirft die Frage auf, wie es dazu kommen k\u00f6nnte, dass Reformen von indirekten Steuern\u00a0kontroverse Wirkungen erzeugen. Anders ausgedr\u00fcckt: Welche l\u00e4nderspezifische Aspekte k\u00f6nnten dabei eine Rolle gespielt haben? Und wie k\u00f6nnen Reformen von indirekten Steuern in Entwicklungsl\u00e4ndern abgewickelt werden, wenn man ihre Effizienz steigern m\u00f6chte? Um diese Fragen beantworten zu k\u00f6nnen, werden wir uns in dieser Arbeit aufeinen Aspekt konzentrieren, der f\u00fcr das Wirtschaftleben in Entwicklungsl\u00e4ndern charakteristisch ist, n\u00e4mlich die Existenz der informellen Wirtschaft. Au\u00dferdem werden wir zur Einfachheit die indirekten Steuern auf die Mehrwertsteuern und Handelssteuern (Z\u00f6lle, Tarife) reduzieren. Die Vermutung ist, dass die Existenz der informellen Wirtschaft in Entwicklungsl\u00e4ndern dazu gef\u00fchrt haben k\u00f6nnte, dass die Ex post Wirkungen von Reformen von indirekten Steuern den Ex ante Erwartungen nicht entsprechen (5). Zur Weiterf\u00fchrung dieser Diskussion wird im Kapitel zwei eine definitorische Grundlagezum Konzept \u201eindirekte Steuern\u201c gestellt. Au\u00dferdem wird in diesem Kapitel derSchwerpunkt darauf liegen, einen \u00dcberblick \u00fcber die Theorie der optimalen indirektenBesteuerung zu schaffen und eine zusammengefasste Pr\u00e4sentation der Entwicklung vonindirekten Steuern zu geben. Am Ende dieses Kapitels wird die Frage beantworten, ob Reformen von indirekten Steuern in Entwicklungsl\u00e4ndern erm\u00f6glicht haben, dieSteuereinnahmen zu erh\u00f6hen. Im Kapitel 3 wird es darum gehen, die informelle Wirtschaft zu definieren, ihr Ausma\u00df zu pr\u00e4sentieren, und einige Faktoren zu diskutieren, die die weite Verbreitung dieses Ph\u00e4nomens in Entwicklungsl\u00e4ndern erkl\u00e4ren k\u00f6nnen. Im Kapital 4 wird der Schwerpunkt darin liegen, durch ein Model die Bedingungen abzuleiten, unter denen Reformen von indirekten Steuern in einer Volkswirtschaft mit informellem Sektor, zur Senkung der Wohlfahrt f\u00fchren k\u00f6nnen. Kapitel 5 fasst die wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit noch einmal zusammen und stellt einige Schlussfolgerungen f\u00fcr die Steuerpolitik in Entwicklungsl\u00e4ndern dar.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. Handelssteuern bleiben in Entwicklungsl\u00e4ndern trotzdem immer noch die Wichtigste Einnahmequelleunter den indirekten Steuern. Eine detaillierte Diskussion dar\u00fcber wird im \u201e2.3\u201c gemacht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. Laut Einsch\u00e4tzungen von Keen und Lockwood (2006), hatten ungef\u00e4hr 130 L\u00e4nder in 2006 Mehrwertsteueradoptiert. Diese Zahl liegt nach aktuellen verf\u00fcgbaren Einsch\u00e4tzungen der Literatur \u00fcber 140.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. Keen und Lockwood (2006), in der Analyse von dem Einfluss von der Mehrwertsteuer aufSteuereinnahmen in OECD-L\u00e4ndern kamen zu dem Schluss, dass die MwSt. zwar einen positiven Effektge\u00fcbt hat, der aber jedoch sehr klein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. Emran und Stiglitz (2000, 2002, 2003, und 2005)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5. Diese Aussage ist von den Arbeiten von, Burgess und Stern (1993), Emran und Stiglitz (2000, 2002, 2003,2005), Klarita Gerxhani (2004), Jonathan D. John (2006), Richard M. Bird (2005), Keen (2005,2006, 2008),Keen und Ligthart (2002) abgeleitet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MASTERARBEIT Thema: \u201eOptimale indirekte Besteuerung in Entwicklungsl\u00e4ndern\u201c Fachbereich 5 Lehrstuhl f\u00fcr Finanzwissenschaft Betreuer: Univ. Prof. Dr. Sebastian G. Kessing und MA. Econ. 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