Wien: Einwanderungspolitik in Frage – Integration, Wirtschaft und Bildung
27. September – Integration, Wirtschaft und Bildung
Programm
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10.45
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11.15
Auf der Bundesebene wird Integration von der Integrationsabteilung des BMI koordiniert. Diese Abteilung ist vielschichtig und arbeitet aktiv in vielen Bereichen. Welche Herausforderungen bestehen für die Integrationsarbeit auf Bundesebene? Welche Integrationsstrategien gibt es dazu? Mit welchen Strukturen soll Integration erfolgreich koordiniert werden? Mag. Peter Webinger, Sektionsleiter-Stellvertreter Sektion III-Recht (BMI) antwortet auf Fragen von Irene Brickner (Tageszeitung Der Standard).
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11.40
Fremddarstellungen von MigrantInnen in österreichischen Schulbüchern: Migration in den Schulbüchern der letzten 30 Jahre. Mit Christiane Hintermann, Ludwig Boltzmann Institut für Europäische Geschichte und Öffentlichkeit
Hernan Villamizar, LatinoTV Moderation -
12.00
Matura auf Türkisch? Ein vieldiskutiertes und kontroverses Thema. FPÖ und BZÖ sind dagegen, die ÖVP ist skeptisch, SPÖ und die Grünen sind dafür. Dass bereits in 14 anderen Sprachen, seit Kurzem auch Bosnisch, Kroatisch und Serbisch maturiert werden kann, geht in der politischen Debatte unter. Laut Eurobarometer halten 83% der EuropäerInnen Fremdsprachenkenntnisse für nützlich, aber 44% sind nicht in der Lage, sich in einer anderen Sprache zu unterhalten. Vor dem Hintergrund der Globalisierung und zunehmender Migration ist Mehrsprachigkeit entscheidend für interkulturelles Verständnis und gesellschaftlichen Zusammenhalt, für individuelle Berufschancen und Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Welchen Stellenwert hat Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik Österreichs und Europas? Und birgt Mehrsprachigkeit tatsächlich nur Vorteile?
Cornelia Kogoj, Initiative Minderheiten MODERATION -
12.50
Migration, Diversität und öffentlich-Rechtlicher Rundfunk – Erfüllt der ORF seinen verfassungsrechtlichen Auftrag zur Gleichberechtigung und Gleichbehandlung ethnisch-kultureller Vielfalt?
Moderation: Univ.Prof. Fritz Hausjell, Universität Wien
- Welche mediale Bilder von MigrantInnen vermittelt das öffentlich-rechtliche Fernsehen?
- Wie schaut die Personalpolitik des ORF im Bezug auf die Rekrutierung Angehöriger von MigrantInnencommuties und ethnischer Minderheiten aus?
- Wie ist es um die Repräsentanz von MigrantInnen und Menschen mit Migrationshintergrund in den Aufsichtsgremien des ORF bestellt?
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14.00
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14.30
ÄrztInnen, die Taxi fahren, IngenieurInnen, die putzen gehen: MigrantInnen arbeiten häufig unter ihren Qualifikationen, weil ihre im Ausland erworbenen Abschlüsse in der neuen Heimat nicht anerkannt werden. Die AkademikerInnenquote unter den MigrantInnen in Österreich ist hoch: 30 Prozent der erwerbstätigen EU-BürgerInnen haben einen akademischen Abschluss, bei den Drittstaatsangehörigen sind es gar 42 Prozent. Fast ein Drittel der erwerbstätigen ZuwanderInnen fühlt sich überqualifiziert, bei den ÖsterreicherInnen ist es nur jeder Zehnte. Laut den aktuellsten Zahlen aus dem Jahr 2008 lassen beispielsweise vier von fünf ZuwanderInnen ihren Lehrabschluss gar nicht anerkennen. Auch AkademikerInnen haben es am österreichischen Arbeitsmarkt schwer, ihre Berufe ausüben zu können. Die Politik ist am Zug. Bis Jahresende soll eine entsprechende Gesetzesvorlage ins Parlament kommen, durch die eine Anerkennung von akademischen Titeln von Drittstaatsangehörigen leichter gemacht werden soll. Im Hinblick auf diese Arbeitsmarktsituation: was bringt uns die Rot-Weiß-Rot-Card? Wie sind Industrie, Wirtschaft und Arbeitsmarkt darauf vorbereitet? Können Mentoring-Pogramme zur Eingliederung von MigrantInnen in den Arbeitsmarkt beitragen?
Bettina Stadler, Statistik Austria Impulsvortrag -
15.15
KundInnen nichtösterreichischer Herkunft rücken zunehmend in den Fokus österreichischer Kreditinstitute. Mehrere Banken sehen Angebote auf dem Vormarsch, die sich an spezielle ethnische Anlegergruppen richten. Jedes Geldinstitut hat seine eigene Strategie sich attraktiver zu machen und KundInnen langfristig binden zu können. Für bestimmte Communities maßgeschneiderte Produkte werden angeboten, wie etwa Hochzeitskredite…
Quelle: Media, Messe, Migration, http://www.m-media.or.at/medienmesse/medienmesse/27-september/, o3. Sept. 2011
Magic believes in Africa: the defeat of science? Development Studies in Germany: PhD Scholarship opportunities for African Students

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